Das Trainingslager neigt sich
dem Ende und es ist Zeit ein Fazit zu ziehen.
Am Samstag, den 06.05 ging es leicht verspätet
mit dem Flieger aus Hamburg los. Auf Mallorca gut gelandet, wurden wir umgehend
mit schönstem Sommerwetter belohnt. Es dauerte auch nicht allzu lange und wir
hatten alle sechs Koffer zusammen und es ging im Exklusivshuttle in Richtung Viva
Blue in Playa de Muro.
Nachdem Sonntag endlich beide
Fahrräder montiert waren, sollte es losgehen, doch leider traten die ersten
Probleme nach Aufpumpen der Reifen von Isabells Rad auf. Der Hinterreifen
musste umgehend gewechselt werden und beim Vorderrad zeigte sich ein kleiner
Fehler leider erst nach den ersten Kilometer. Somit wussten beide Räder
erneuert werden, das dauerte und wir kamen deutlich verspätet los. Die erste Fahrt
‚Einrollfahrt‘ schlug dann mit 80km zu Buche, für den Anfang ganz in Ordnung.
Die Lage unseres Zimmers
ermöglicht uns ein Blick auf das Meer und Pool, sodass wir jederzeit eine Einschätzung
vornehmen können, was sich gerade anbietet.
Am Dienstag und Mittwoch
standen dann gleich zwei unbekannte Routen mit jeweils 110km auf dem Plan, am
Dienstag ging es nach Randa und am Mittwoch nach Orient.
Am Donnerstag genossen wir
dann unseren ersten Ruhetag mit einem kleinen Abstecher zur Messe beim IRONMAN
70.3 Mallorca. Nun bin ich schon das dritte Mal während des IM 70.3 Mallorca
hier und starte nicht, das sollte man ändern, oder?
Am Freitag und Samstag
steigerten wir die Kilometerleistung deutlich auf über 130km mit Fahrten nach
Sant Salvador
und Cala Figuera. Letzteres bedeutet quasi eine Querung der Insel
von Nord nach Süd.
Am Sonntag war der zweite Ruhetag,
diesen nutzten wir, um Energie zu tanken. Eine kleine Schwimmeinheit im Meer
fällt nicht unter die Trainingspause und so nutzten wir die Zeit, im Laufe des
Tages eine Einheit im kühlen Nass zu absolvieren. Das Meer und der Strand sind
ein Traum, weißer Sandstrand und klares Wasser. Bis 200m raus kann man den
Grund sehen, es fühlt sich etwas an wie schwimmen im Pool.
Am Montag und Dienstag standen
Valdemossa und Kloster Lluc auf dem Programm und schlugen jeweils mit 120km zu
Buche, also alles im Plan.